79% der Telekommunikationsunternehmen setzen auf KI-Modernisierung: IBM-Bericht

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Das IBM Institute for Business Value hat gemeinsam mit GSMA Intelligence eine umfassende globale Studie zur Transformation der Telekommunikationsbranche vorgestellt. Die Studie mit dem Titel „Rewiring the Telecom Mindset“ basiert auf einer Befragung von 750 Führungskräften in Netzwerkabteilungen führender globaler Telekommunikationsbetreiber, darunter Bharti Airtel, Deutsche Telekom, Telstra, Verizon und Vodafone.

Laut den erhobenen Daten erzielen Telekommunikationsunternehmen, die Cloud Computing und künstliche Intelligenz einsetzen, erhebliche Vorteile bei Produktivität, Skalierbarkeit und Monetarisierung ihrer Netze. Dabei setzen 79% der befragten Führungskräfte die Netzwerkleistung an die erste Stelle ihrer Entwicklungsprioritäten und die Modernisierung der Netzinfrastruktur an die zweite Stelle.

Die Studie deckte eine erhebliche Kluft zwischen Branchenführern und anderen Akteuren bei der Adoptionsrate von Technologien auf: 62% der innovativen Unternehmen nutzen traditionelle KI für die Netzwerkplanung im Vergleich zu 40% ihrer Konkurrenten. Ein noch beeindruckenderer Unterschied zeigt sich bei der Implementierung generativer KI – 54% gegenüber 27%.

Ein beunruhigendes Signal war, dass 55% der Befragten in den letzten 12 Monaten von Netzwerksicherheitsverletzungen berichteten. Trotzdem betrachten nur 42% der Führungskräfte die Netzwerksicherheit als zentrale Herausforderung für die nächsten drei Jahre.

In den nächsten drei Jahren planen Telekommunikationsunternehmen, die Investitionen in die Netzwerkentwicklung deutlich zu erhöhen:
– Einführung von Cloud-Technologien: Wachstum von 20%
– Traditionelle KI: Steigerung um 16%
– Generative KI: Zuwachs um 19%

„Telekommunikationsunternehmen, die einen Cloud-Ansatz mit KI anwenden, werden besser auf die Lösung komplexer Aufgaben moderner Netzwerke vorbereitet sein und können aufkommende Möglichkeiten effektiver nutzen“, bemerkte Rahul Kumar, Senior Partner und Vizepräsident, globaler Leiter der Telekommunikations- und Medienindustrie bei IBM.

Die Studie betont auch die Notwendigkeit einer kulturellen Transformation innerhalb der Unternehmen für eine erfolgreiche Monetarisierung der Netze und die Erhaltung der Wettbewerbsfähigkeit. Dies umfasst die Bereitschaft zu kalkulierten Risiken, die Entwicklung einer Kultur der Zusammenarbeit, die Fähigkeit, aus Fehlern zu lernen, und einen proaktiven Ansatz für Innovationen.

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