ChatGPT weiß jetzt, was Sie kaufen möchten dank Deep Shopping

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OpenAI startete Deep Shopping. Und das geht nicht um künstliche Intelligenz, sondern um Geld. Und zwar starteten sie genau vor der Feiertagssaison, wenn Menschen bereit sind zu ausgeben. Zufall? Ich glaube nicht.

Auf den ersten Blick sieht alles edel aus. Anstatt 10 Websites zu durchblättern, beschreiben Sie einfach Ihren Wunsch. „Finde mir den leisesten kabellosen Staubsauger für eine kleine Wohnung“ oder „Ich brauche ein Geschenk für meine 4-jährige Nichte, die sich für Kunst begeistert“. Das System stellt klärende Fragen, durchkämmt das Internet und Sie erhalten eine personalisierte Produktausgabe.

Technisch ist dies dasselbe Deep Research, nur auf Shopping zugeschnitten. Intern — eine speziell trainierte Version von GPT-5 mini. Man sagt, sie funktioniert bei der Produktauswahl besser als GPT-5 Thinking. Die Hauptsache — dies ist Interaktivität: das System zeigt Produkte in Echtzeit, Sie markieren was gefällt und lenken die Suche.

OpenAI betont besonders: das System „stützt sich auf ChatGPTs Wissen über Sie, gewonnen aus vergangenen Gesprächen“. Das heißt, künstliche Intelligenz hilft jetzt nicht nur bei der Suche — sie kennt Ihre Präferenzen, Budget, Gewohnheiten.

Aber hier ist, was wirklich interessant ist. Die Funktion wird an alle Nutzer ausgerollt, sogar kostenlose, und vor den Feiertagen gibt es praktisch keine Limits. Großzügigkeit? Oder der Wunsch, schnell Daten über das Kaufverhalten von Millionen von Menschen zu sammeln?

Und es bleibt die Hauptfrage, die OpenAI bisher nicht kommentiert: wie genau gelangen Produkte in die Top-Ausgabe von Deep Shopping? Denn wer diese Ausgabe kontrolliert, kontrolliert Milliarden von Dollar.

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