Forbes berichtete über das Leak von 370.000 Nutzer-Dialogen von Grok

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Forbes-Mitarbeiter Iain Martin und Emily Baker-White veröffentlichten Informationen, dass der Chatbot Grok von xAI Hunderttausende private Nutzerdialoge veröffentlicht hat. Und sie sind jetzt über Google durch die Anfrage „Grok chats“ verfügbar.

So geschah das Leak. Wenn Sie den „Teilen“-Button in Grok drücken, wird eine einzigartige URL erstellt. Scheinbar eine gewöhnliche Funktion zum Senden an Freunde. Aber xAI warnte nicht. Diese Links werden automatisch von Suchmaschinen indexiert. Google, Bing, DuckDuckGo — alle erfassen diese Dialoge.

Ihren Worten nach indexierte Google mehr als 370.000 Dialoge. Darunter Geschäftsaufgaben, Tweet-Schreiben, medizinische Beratungen. Aber das Unangenehmste — dort gibt es persönliche Daten, Passwörter und sogar Nutzernamen.

Sowie sehr sensible Daten. Anweisungen zur Herstellung verschiedener verbotener Substanzen. Codes zur Erstellung schädlicher Software. Methoden zur Herstellung verschiedener Dual-Use-Geräte. All das kann man jetzt durch gewöhnliche Google-Suche finden.

Die Ironie der Situation ist, dass OpenAI kürzlich mit einem ähnlichen Problem konfrontiert war und die Funktion schnell widerrief. Elon Musk feierte damals den Sieg und schrieb „Grok hat gewonnen!“ Der Grok-Account behauptete sogar, dass sie keine solche Sharing-Funktion haben.

Mich verwirrt eins. Ich fand keine massiven offenen Chats. Von 30 Links in Google — waren 5 Links mit jemandes Chats. Nicht Hunderttausende private Nutzerdialoge. Und das ist sehr seltsam. In der OpenAI-Situation war es definitiv massiv, aber hier — eine Leak-Quelle, ein Dutzend Links in der Suche. Und das war’s. Sieht eher wie schwarze PR gegen Grok und Elon Musk aus, ehrlich gesagt.

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