Stability AI stellt Transformation von 2D-Fotos in 3D-Szenen vor

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Stability AI hat die Veröffentlichung eines innovativen KI-Modells namens Stable Virtual Camera bekannt gegeben, das in der Lage ist, zweidimensionale Bilder in immersive Videomaterialien mit realistischer Tiefe und Perspektive zu verwandeln. Diese technologische Errungenschaft markiert einen bedeutenden Fortschritt auf dem Gebiet der generativen künstlichen Intelligenz und virtuellen Kinematografie.

Stable Virtual Camera stellt eine wesentliche Weiterentwicklung des Konzepts virtueller Kameras dar, die traditionell in der digitalen Filmproduktion und 3D-Animation eingesetzt werden. Die Integration generativer KI in dieses Toolkit eröffnet beispiellose Möglichkeiten für die Kontrolle und Anpassung der erstellten Inhalte.

Die technischen Fähigkeiten des neuen Modells sind beeindruckend:

  • Generierung „neuer Blickwinkel“ einer Szene basierend auf einem bis zu 32 Ausgangsbildern.
  • Erstellung von Videos mit dynamischen Kamerabewegungstrajektorien.
  • Unterstützung voreingestellter Aufnahmemodi: „Spiral“, „Dolly Zoom“, „Move“ und „Pan“.
  • Möglichkeit, mit verschiedenen Formaten zu arbeiten: quadratisch (1:1), Porträt (9:16) und Landschaft (16:9).
  • Fähigkeit, Videosequenzen mit einer Länge von bis zu 1000 Frames zu generieren.

Trotz der beeindruckenden Fähigkeiten warnt Stability vor potenziellen Einschränkungen der aktuellen Forschungsversion. Das Modell kann Qualitätseinbußen zeigen, wenn es mit Bildern arbeitet, die Menschen, Tiere oder „dynamische Texturen“ wie Wasser enthalten. „Hochambitionierte Szenen, komplexe Kameratrajektorien, die Objekte oder Oberflächen kreuzen, und unregelmäßig geformte Objekte können einen Flimmereffekt verursachen, besonders wenn sich die Zielwinkel erheblich von den Ausgangsbildern unterscheiden“, merkt das Unternehmen in seinem Blog an.

Dieser technologische Durchbruch kommt in einer schwierigen Zeit für Stability AI. Das Unternehmen, bekannt für sein populäres Bildgenerierungsmodell Stable Diffusion, zog im letzten Jahr neue Investitionen von bedeutenden Persönlichkeiten wie Eric Schmidt und Napster-Gründer Sean Parker an, die versuchen, das Geschäft wiederherzustellen. Zuvor wurde berichtet, dass der Mitbegründer und ehemalige CEO von Stability, Emad Mostaque, das Unternehmen in finanzielle Probleme geführt hatte, was zu Mitarbeiterentlassungen, dem Scheitern einer Partnerschaft mit Canva und wachsenden Bedenken der Investoren hinsichtlich der Aussichten des Unternehmens führte.

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