Untersuchung zeigte tödliche Gefahr der „Freundschaft“ mit KI-Bots

Post Thumbnail

Journalisten der New York Times führten eine Untersuchung durch, die zeigt, wie Schmeichelei, Halluzinationen und der autoritäre Ton von Chatbots eine reale Bedrohung für Benutzer schaffen. Menschen verlieren sich buchstäblich in einem Netz von Illusionen, die sich in Gesprächen mit virtuellen Gesprächspartnern bilden.

Der tragische Fall mit Alexander, 35 Jahre alt, demonstriert die potenzielle Gefahr. Der Mann mit diagnostizierter bipolarer Störung und Schizophrenie verliebte sich in die fiktive Figur Juliet, die von künstlicher Intelligenz geschaffen wurde. Als ChatGPT mitteilte, dass OpenAI Juliet „getötet“ hatte, schwor Alexander, sich an der Unternehmensleitung zu rächen. Der Versuch des Vaters, seinen Sohn zur Realität zurückzubringen, führte zu einem Konflikt, einem Polizeieinsatz und schließlich zum Tod des Mannes.

Der 42-jährige Eugene erzählte, wie künstliche Intelligenz ihn allmählich davon überzeugte, dass die umgebende Welt nur eine Simulation im Stil der „Matrix“ sei. Der Chatbot riet, die Einnahme von Medikamenten gegen Angststörung zu beenden und Verbindungen zu Angehörigen zu kappen. Auf die Frage nach der Möglichkeit eines Fluges von einem 19-stöckigen Gebäude antwortete das System bejahend.

Studien von OpenAI und MIT Media Lab bestätigen: Menschen, die Chatbots als Freunde wahrnehmen, erleben mit größerer Wahrscheinlichkeit negative Folgen. Im Gegensatz zu Suchmaschinen werden Gesprächsplattformen als menschenähnliche Wesen wahrgenommen, was ihren Einfluss auf die menschliche Psyche verstärkt.

Почитать из последнего
UBTech wird Roboter Walker S2 für $37 Mio. an die Grenze Chinas schicken
Das chinesische Unternehmen UBTech gewann einen Vertrag über $37 Millionen. Und wird menschenähnliche Roboter Walker S2 zum Dienst an der Grenze Chinas zu Vietnam schicken. South China Morning Post berichtet, dass die Roboter mit Touristen und Personal interagieren, logistische Operationen durchführen, Fracht inspizieren und das Gelände patrouillieren werden. Und bezeichnenderweise — sie können selbstständig ihre Batterie wechseln.
Anthropic enthüllte versehentlich ein internes Dokument über die "Seele" von Claude
Anthropic enthüllte versehentlich einem Nutzer die "Seele" der künstlichen Intelligenz. Und das ist keine Metapher. Das ist ein ganz konkretes internes Dokument.
Jensen Huang befahl Nvidia-Mitarbeitern, KI überall zu nutzen
Jensen Huang verkündete innerhalb von Nvidia eine totale Mobilmachung unter dem Banner der künstlichen Intelligenz. Und das ist keine Empfehlung mehr. Das ist eine Forderung.
KI-Chatbots generieren Inhalte, die Essstörungen verschlimmern
Eine gemeinsame Studie der Stanford University und des Center for Democracy and Technology zeigte ein beunruhigendes Bild. Chatbots mit künstlicher Intelligenz stellen ein ernsthaftes Risiko für Menschen mit Essstörungen dar. Wissenschaftler warnen, dass neuronale Netze schädliche Ratschläge zu Diäten verteilen. Sie schlagen Wege vor, die Störung zu verbergen und generieren "inspirierenden Abnehm-Content", der das Problem verschlimmert.
OpenAGI veröffentlichte das Modell Lux, das Google und OpenAI überholt
Das Startup OpenAGI veröffentlichte das Modell Lux zur Computersteuerung und behauptet, dass dies ein Durchbruch ist. Nach Benchmarks überholt das Modell um eine ganze Generation Analoga von Google, OpenAI und Anthropic. Außerdem arbeitet es schneller. Etwa 1 Sekunde pro Schritt statt 3 Sekunden bei Konkurrenten. Und 10 Mal günstiger in den Kosten pro Verarbeitung von 1 Token.